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 Gitarre + Laute 

 

 

 

 

    Historische

    Gitarre und

    Laute

 

 

 

 

 

Hier halte ich eine 8-chörige Renaissancelaute nach Giovanni Hieber (1580) im Arm.

Die Decke ist aus Fichte mit herausgearbeiteter Rosette. Sie hat einen 9-teiligen Korpus aus Elsbeere.

Die Laute hat  Darmbünde, Wirbel aus Birnbaum, ein Ebenholzgriffbrett, 59 cm Mensur und ist auf 415 Hz gestimmt.

Gebaut wurde sie von Markus und Frank-Peter Dietrich im Jahr 2005. Das Originalinstrument befindet sich im Musèe Instrumental in Brüssel.

Auf der Laute spiele ich am liebsten Stücke von John Dowland (1563-1626). Er war einer der berühmtesten Lautenisten seiner Zeit.  Auch Thomas Robinson (um 1560-1609) gehört zu meinen Favoriten. Er schrieb mit seiner "Schoole of Musicke" im Jahr 1603 die erste Lautenschule! Sie enthält wunderschöne Duette und Solostücke.

Weitere Bilder dieses Instrumetes sind im Fotoalbum zu sehen......

 

Rechts im Bild steht eine Romantische Gitarre nach Johann Staufer, Wien, um 1830.

Auf so einem Instrument spielte der berühmte Franz Schubert, der bekanntlich ein sehr guter Gitarrist gewesen ist. 

Wie der Name schon sagt, ist dies ein Instrument der Romantik. Komponisten wie zum Beispiel Mauro Giuliani, Ferdinand Carulli (beides Italiener), Johann Kaspar Mertz (Böhmen), Fernando Sor (Spanien) zählen zu den berühmtesten Komponisten für Gitarre in dieser Epoche. Sie komponierten Stücke für Solo, Duo, Kammermusik......

Mauro Giuliani (1781-1829) hatte sogar ganze Opern (von Giacomo Rossini) für Gitarre bearbeitet, die sogenannten Rossiniane Nr. 1 bis 6.  Insgesamt komponierte er über 200 Werke für Gitarre und gilt als der "Mozart der Gitarre". Er studierte übrigens außer Gitarre in seiner Jugend auch Cello und Flöte. Ich finde, das passt zu mir, oder?

Über die genannten Komponisten ist inzwischen sehr viel bekannt und in Internet und Büchern veröffentlicht worden.

 

                                                                                          

 

                                                                 Konzertgitarre

 

 

 

 

 

 

 

Die moderne Konzertgitarre ist wohl allen bekannt. Selbstverständlich können wir auf dieser Gitarre auch Stücke aus der Renaissance, dem Barock oder der Romantik spielen. Diese Gitarre ist für mich so etwas wie ein Flügel für einen Pianisten: sehr klangvoll und ausdrucksstark. Komponisten haben seit dem frühen 20. Jahrhunderts wieder für Gitarre komponiert. Dass die Konzertgitarre nach dem gewaltigen Klavierboom wieder in die Konzertsäle gekommen ist, verdanken wir dem spanischen Gitarristen Andrés Segovia (1893-1987 ). 

Dafür bin ich ihm natürlich sehr dankbar, denn ich spiele furchtbar gerne auf der Bühne.....

Außer der traditionellen klassischen Musik -einschließlich der klassischen Moderne- spiele ich auch sehr gerne Stücke von Steelstring-Gitarristen, wie Rainer Falk und Ulli Bögershausen. Diese Lieder erhalten durch die Nylonsaiten einen ganz eigenen Charme.

Ich spiele eine Brück-Gitarre. Der Gitarrenbaumeister Michel Brück aus Biebertal baute sie 2009 für mich.         Sie ist absolut maßgeschneidert auf meine Spielweise und bereitet mir jeden Tag unendlich viel Freude.

 

 

 

  

 

 

 

 

 

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